Es ist überall dort Potential für Weiterentwicklung zum Wachsen da, wo Menschen zusammenkommen, kommunizieren und zusammenarbeiten. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig zusammenzuhalten und das auch auf der Arbeit. Im Folgenden stellen wir dir 10 Tipps für eine bessere Arbeit vor.

Was versteht man unter New Work Tipps?

New Work bestrebt das Ziel eine sinnstiftenden Arbeit zu ermöglichen und beschreibt neue, alternative Arbeitsmodelle. Nach Bergmann sei New Work die Arbeit “die der Mensch wirklich will” und in der er sich als Individuum entfalten kann.
New Work Tipps sind dementsprechend Methoden, die dir helfen die Arbeit innovativer und modernen zu gestalten und die Bedürfnisse des Individuums in den Vordergrund zu rücken. Die Tipps und Tricks zielen darauf ab, für mehr Offenheit, Vertrauen und Transparenz zu sorgen und vor allem eine gemeinsame Weiterentwicklung und die Kommunikation zu fördern.

Es ist sehr einfach und nicht zeitintensiv die folgenden Tipps auszuprobieren und sie können wahre Wunder bewirken. Falls etwas nicht klappt, lass es einfach weg.

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1. Teile deine Biographie

Bei diesem Tipp geht es darum seine Biographie zu teilen. Es ist wichtig von der Person gegenüber zu wissen, was ihr wichtig ist und was sie bereits erlebt hat. Damit schafft man eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und vor allem für Vertrauen.

Du kannst deinem Gegenüber diese fünf Fragen stellen:

  • Woher kommst du? (Geografie, Kultur, familiärer Hintergrund…)
  • Wer oder was hat dich geprägt? (Persönlichkeiten, Ereignisse…)
  • Welche Hindernisse hast du bislang in deinem Leben erfahren?
  • Worauf bist du stolz?
  • Was sollte jemand über dich wissen, damit eine gute Zusammenarbeit funktioniert?

Bei dieser Methode sollte jeder etwa 15 Minuten sprechen, was vollkommen ausreicht. Natürlich ist die Beantwortung der Fragen freiwillig und muss von den beteiligten Personen vertraulich behandelt werden.

2. Stärke deine Stärken – dein Tipp für mehr Motivation

Was fällt dir leichter? Deine Stärken auszubauen oder deine Schwächen zu verbessern?
Aus psychologischer Sicht ist ersteres einfacher, da es die Motivation stärkt und mehr Spaß bereitet.
Es sollte die Möglichkeit geben, dass Mitarbeiter ihre Aufgaben an jemand anderes weitergeben können. Somit kann jeder entsprechend seiner Talente und Stärken arbeiten. Um dies umzusetzen ist ein digitales oder analoges Board sinnvoll an dem die Aufgaben veröffentlicht werden, die jemand abgeben will. Andere Mitarbeiter können die Aufgaben dann freiwillig übernehmen. Durch solch ein Board wird eine stärkenorientierte Aufgabenverteilung ermöglicht. Die Mitarbeiter sind motivierter und weniger gestresst, sodass sich dies auch positiv auf die Arbeitsleistung auswirkt.

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3. Das “Warum” – Gespräch

Dieser New Work Tipp entspringt aus dem TEDx-Talk “How great leaders inspire action” von Simon Sinek.
Dabei sind die Fragen “Warum bin ich hier?” und “Warum bin ich nirgendwo anders?” im Fokus des “Why Talks”. Dieses Gespräch kann sowohl alleine, als Team, oder als ganzes Unternehmen durchgeführt werden. Dieses Gespräch sollte zudem regelmäßig zustande kommen, um sich so oft wie möglich wieder zu motivieren und den Fokus nicht zu verlieren.

Manchmal sind die Antworten einfach und inspirierend, sie können aber auch zu großen Veränderungen führen. Denn nur wenn du weißt, warum du für ein Unternehmen arbeitest, kannst du sinnstiftend arbeiten. Definitiv gehen Why Talks ans Eingemachte, sie sind aber auch eine große Reflektionshilfe und ein wirksamer Antrieb für Weiterentwicklung.

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4. Dein Onboarding Buddy

Weißt du noch wie dein erster Tag in deinem neuen Job war? Dein Tag hat im besten Fall mit einer entsprechenden Einführung gestartet, denn der Start macht sehr viel aus. Dabei hattest du bestimmt auch einen persönlichen Ansprechpartner, einen sogenannten “Onboarding Buddy”.

Es gibt Arbeitgeber, die auch verschiedene Buddys für unterschiedliche Themen haben, wie z.B. Culture Buddy, Role Buddy…
Auch Mitarbeiter die schon länger im Unternehmen arbeiten können von solchen Buddys profitieren und ihr Wissen auffrischen.

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5. Retrospektive

Bei diesem Tipp, handelt es sich um ein Meeting, bei dem die Erreichung einer verbesserten Zusammenarbeit im Fokus steht. Es wird auch “Retro” genannt.
In den Meetings wird das Ziel einer besseren Zusammenarbeit verfolgt und dies wird in Form von Rückblicken evaluiert. Es wird darauf zurückgeblickt was gut lief, was gelernt wurde und welche Wünsche es gibt. Es handelt sich hierbei also um Reflektionen und nicht um aktuelle Themen. Zudem gibt es keine festgelegte Agenda.

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6. Timeboxing

Schon sind wir beim sechsten Tipp angelangt. Musstest du schon einmal eine Aufgabe bis zu einer bestimmten Deadline erledigt haben? Dann weißt du bestimmt, wie solch ein Zeitdruck deine Effektivität fördern kann. Dies kann auch an Meetings angewendet werden, sodass einem Meeting eine Dauer von 15 Minuten gegeben wird und somit jeder 1-2 Minuten reden kann. Das führt dazu, dass die Reden vorbereitet und auf das Wichtigste reduziert werden.

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7. “Fokus Zeit”

Es kommt häufig vor, dass man sich gerade in eine Aufgabe vertieft hat und dann wieder herausgerissen wird. Egal ob von einem Kollegen, dem Klingeln des Telefons oder Sonstigem was dich ablenken kann. Im Durchschnitt dauert es 15-19 Minuten bis man wieder konzentriert weiterarbeiten kann. Hier kommen die “Fokus Zeiten” ins Spiel, die einen Zeitraum beschreiben, indem ungestört gearbeitet werden kann. Wie die Umsetzung dessen aussieht kann ganz unterschiedlich sein. Mitarbeiter können im Homeoffice arbeiten, sich in Ruheräume zurückziehen oder einfach das Telefon abstellen. Es kann auch als Team eine “Fokus Zeit” festgelegt werden, in der alle konzentriert arbeiten können.

Ein Extratipp für dich: Studien belegen, dass auch durch das Smartphone die Produktivität sinken kann und es einen großen Störfaktor darstellt. Das Smartphone sollte sich somit in der Tasche befinden, oder man sollte sich Zeiten setzen an denen man es verwendet.

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8. Der ultimative Tipp – Peer-Feedback

Um die persönliche Entwicklung zu fördern ist Feedback eine wichtige Methode. Die Feedbackgespräche sollten jedoch häufiger geführt werden und nicht nur alle sechs Monate. Bei dem Peer-Feedback sucht sich ein Mitarbeiter zwei bis fünf Kollegen aus, von denen er gerne Feedback bekommen möchte. Menschen die ihr Gegenüber schon länger und gut kennen, können nützliches und konstruktives Feedback geben. Diese Gespräche können sowohl als Gruppen- als auch Einzelgespräche durchgeführt werden. Zudem ist Vertrauen und eine wertschätzende Kommunikation eine wichtige Voraussetzung.

Es gibt auch die Methode der Feedback-Karten, die einmal pro Quartal ausgefüllt werden und anschließend gemeinsam besprochen werden.

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9. Daily & Weekly Stand-Ups

Dieser Tipp umfasst tägliche oder wöchentliche Stand-Up-Meetings, durch die ein Austausch, eine Vernetzung und Planung stattfinden kann. Es werden aktuelle Aufgaben besprochen und geplant. Es kommen Fragen auf, wie z.B. wer an was arbeitet, was noch zutun ist und was bis zum nächsten Meeting gemacht werden soll. Jeder kann an den Stand-Up-Meetings teilnehmen. Diese Art von Meetings findet normalerweise im Stehen statt und die Meetings sollten zudem nicht länger als 20 Minuten andauern. Außerdem ist es sinnvoll die Meetings immer an dem gleichen Termin zu machen, am besten am Anfang des Tages und der Woche. So kann jeder strukturiert in die Woche oder den Tag starten.

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10. Esse niemals alleine

Der US-Amerikaner Keith Ferrazzi beschäftigt sich in seinem Buch “never eat alone” damit, wie sich ein großes und verlässliches Netz an Beziehungen aufbauen lässt.
Somit ist unser letzter New Work Tipp an dich, dass du deine Mittagspause auch mal zum Austausch mit anderen Mitarbeitern nutzen solltest. Dabei kannst du folgende Vorteile genießen:

  • Austausch von Wissen
  • das persönliche Netzwerk aufbauen
  • neue und spannende Kontakte knüpfen
  • Ideen und Projekte gemeinsam entwickeln

Auch im Home-Office kannst du ein “Virtuelles Lunch Date” vereinbaren. So kannst du auch unter diesen Umständen dein Netzwerk pflegen und du bist nicht so alleine.

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